Was ist eine Fahrradstraße?


Eine Fahrradstraße ist eine für den Radverkehr vorgesehene Straße und dient der besonderen Förderung des Radverkehrs. Fahrräder sind die einzigen erlaubten Fahrzeuge. Andere Fahrzeuge können durch Zusatzzeichen erlaubt werden, z.B. "Anlieger frei". Die Höchstgeschwindigkeit beträgt für alle Fahrzeuge 30 km/h. Radfahrer dürfen ausdrücklich nebeneinander fahren. Kraftfahrer müssen gegebenenfalls ihre Geschwindigkeit verringern.


Beschilderung:


Beginn der Fahrradstraße:
(Zeichen 244.1)

Ende der Fahrradstraße:
(Zeichen 244.2)



Fahrradstraße mit Freigabe für Kraftfahrzeuge:





Zusätzliche Informationen:


Fahrradfahren in Münster:

Eine vorbildliche Verkehrsgestaltung zur Förderung des Radverkehrs ist in Münster (Westfalen) zu finden. Infos zu den dortigen Maßnahmen (u.a. auch Fahrradstraßen) gibt es hier.

Fahrradfahren in Freiburg:

Auch in Freiburg haben sich Fahrradstraßen durchgesetzt. Die Stadt Freiburg im Breisgau gilt als eine der Hochburgen des Radverkehrs in Deutschland. Entsprechend dem hohen Radverkehrsaufkommen ereignen sich allerdings auch jährlich mehrere 100 Unfälle mit Beteiligung von Radfahrerinnen und Radfahrern im Stadtgebiet. Da nach der Verkehrsunfallstatistik des Landes Baden-Württemberg Freiburg auch im gesamten Unfallgeschehen bezogen auf die Zahl der Unfälle je Einwohner eine Spitzenstellung im Lande einnimmt, wurde das Thema Verkehrssicherheit zunehmend Gegenstand der öffentlichen Diskussion, häufig mit einem Schwerpunkt auf der Sicherheit des Radverkehrs. Vor diesem Hintergrund hat die Stadt Freiburg die Planungsgemeinschaft Verkehr, Hannover, mit einer Analyse des Unfallgeschehens im Radverkehr beauftragt, auf deren Grundlage Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit abgeleitet wurden.


Hier sind Bilder einiger Fahrradstraßen in Freiburg: